Zum REQUIEM:

Das REQUIEM bezieht sich formal weitestgehend auf das von Mozart. Der vertonte Text - die neun Psalmen 0 Ye Tongues - sind dem Buch "The Death Notebooks" von Anne Sexton entnommen, das sie 1974 in ihrem Todesjahr veröffentlichte.

REQUIEM

nach den neun Psalmen 0 Ye Tongues aus"The Death Notebooks"von Anne Sexton für drei Countertenöre, 15 Instrumente und Elektronik (1998)

Auftragswerk der Donaueschinger Musiktage und des Festival d'Automne á Paris 1998.

Uraufführung: 13. Oktober 1998, Paris, Festival d'Automne, Opéra National. Ictus- Ensemble, Ltg. Georges-Elie Octors. Deutsche Erstaufführung: 18. Oktober 1998, Donaueschingen Spieldauer: ca. 50 Minuten.

Den Solisten David Newman, Amo Raunig und Jean Nirouet, den Musikern des Ensemble Ictus und dem Dirigenten Georges-Elie Octors gewidmet.

Wir danken Armin Köhler, Josephine Markovits, Lukas Pairon, Reinhold Dusella und Christine Daum.

@) 1998 Boosey & Hawkes - Bote & Bock, Derliii. Aufführungsrecht vorbehalten. Eigentum für alle Länder: Boosey & Hawkes - Bote & Bock. Printed in Germany. ISMN M-2025-2125-0
Surround-Technik

Die Übertragungstechnik wird mit einem RSP Circle Surround System 5/2/5 realisiert. Das Circle Surround System ist ein Dolby-Surround-kompatibles Mehrkanalsystem, das für musikalische Anwendungen optimiert ist und neben exakter Kanaltrennung die Surroundkanäle in Stereo und in voller Frequenzbreite bereitstellt.

Ein 5-kanaliges Prozessor-P.A.-System verstärkt die Signale aus dem RSP-Decoder. Ausgewählte Audiosignale von Stimmen, Instrumenten und elektronischen Klangerzeugern werden frei und beweglich im 3600 Panorama abgestrahlt, dazu sind sie nach Partiturabschnitten in Sub-, Effektund Surroundgruppen geordnet. Die Zuspiele sind im Studio surround-codiert und gelangen erst nach dem Encodierprozess in das System. Eine aktuelle Variante des Signal- und Beschallungsroutings ist Bestandteil des Aufführungsmaterials.

Zuspiele

Zuspiele werden von der Tonregie nach Partitur und mit Sicht auf den Dirigenten gestartet.
Sollte
unter Umständen kein Sichtkontakt möglich sein, ist eine Kamera und eine Videogerät zu benut
zen.
Die Zuspiele liegen auf CD vor (mind. 2 CD-Player mit Hotstart-Option), zum Teil wird ein
Sampler
für Zuspiele benutzt.

Mikrofonie

Countertenöre
Bassetthorn, Baßklarinette
Trompeten
Posaunen
Schlagzeug

Sample-Keyboard/Sampier
Harmonium
Klavier
Violine, Viola, Violoncello
E-Gitarre/Akustik-Gitarre
E-Baß

3 x Nackenbügel-Headsetmikrofon
je ein Kondensatormikrofon und ein Miniatur- oder Headsetmikrofon
je ein Kondensatormikrofon und ein Miniatur- oder Headsetmikrofon
2 x dynamische Mikrofone
Komplettabnahme der Einzelinstrumente, verschiedene Overheads,
2 x Vibraphon, 2 x Marimbaphon; ingesamt ca. 14 Kanäle
2 x D.1.-Box
2 x Kondensator/Grenzfläche
2 x Kondensator oder dynamisch
Kontaktmikrofone
2 x D.1.-Box, 2 x Kontaktmikrofon, 1 dynamisches Mikrofon
Pickup/D.1.-Box

Angaben zur Surround-Technik und Schaltskizzen: GOGH s.m.p., Berlin.