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zurück: Kultur Kultur  . Mittwoch, 10.04.2002  . Letzte Änderung, 16.01 Uhr  .vorwärts
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Filmemacher Thomas Schadt im Sony-Centre
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Neuer Blick auf eine alt-junge Stadt: Thomas Schadt .
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''Sinfonie einer Großstadt'' im neuen Gewand

Layoutelement Thomas Schadt über dem Potsdamer Platz
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Ansichten einer Großstadt: Thomas Schadt über dem Potsdamer Platz
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Ein Film-Klassiker kehrt in zeitgenössischer Form auf die Leinwand zurück. Gut 75 Jahren nach der Uraufführung des legendären Stummfilms "Berlin: Die Sinfonie der Großstadt" von Walther Ruttmann hat in Berlin eine Neuauflage des Films Premiere. Im Auftrag des SWR hat der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilmer Thomas Schadt eine moderne Version unter dem leicht geänderten Titel "Berlin - Sinfonie einer Großstadt" gedreht.

Ein Tag in Berlin

Layoutelement Jungen vom Prenzlauer Berg
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Berliner Schnauze: Jungen vom Prenzlauer Berg
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Wie Ruttmann will Schadt ein Gesamtkunstwerk in Bild und Ton präsentieren. Ein Stummfilm in Schwarzweiß, ummalt von neuen Werken der preisgekrönten Komponisten Iris ter Schiphorst und Helmut Oehrling. Der Rahmen der Handlung ist auch diesmal ein fiktiver Tag in der Großstadt. Schadt zeigt sein Bild Berlins an den unterschiedlichsten Orten: bei der Silvesterfeier am Brandenburger Tor und der Beobachtung von Menschen bei der Arbeit und in ihrer Freizeit; in der Gedenkstätte Hohenschönhausen, im Reichstag und bei der Raubtierfütterung im Zoo.

Bilder einer Stadt im Wandel

Layoutelement Der Potsdamer Platz
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Nebeneinander der Epochen: Potsdamer Platz
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Ein Jahr lang hat das Team an dem Film gearbeitet. Auch Schadt drehte auf 35-mm-Material. Die neue Sinfonie soll eine Hommage an das Original und die Stadt sein und doch mehr als ein Remake. Schadt zeigt wie Ruttmann eine Stadt im Umbruch, mal vital, mal elegant und mal hässlich. Eine Stadt, die schwer an ihrer Geschichte trägt und von ihr beflügelt wird. Schadt betonte, auch er habe ein Film über den "Puls der Metropole" machen wollen. Er habe jedoch die Menschen anders beobachtet als Ruttmann und ihnen ein "menschliches Antlitz" geben wollen.

Grenzen zwischen Film und Komposition verschwinden

Layoutelement Herstellung von Döner
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Herstellung eines Leibgerichts: Döner-Fabrik
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Die Musik für die neu entstandene Großstadtsinfonie wurde nicht, wie sonst üblich, erst nach Fertigstellung des Films komponiert. Da Schadt, ter Schiphorst und Oehrling eine Bild- und Klangsinfonie erstellen wollten, stimmten sie Film und Musik bereits in der Phase ihrer Entstehung eng aufeinander ab. Die Dreh- und Kompositionsarbeiten gingen weitgehend parallel vonstatten.

Layoutelement Modenschau in Berlin
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Mal elegant, mal eitel: Modenschau in Berlin
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Einen Tag vor dem offiziellen Kinostart feiert der Film am Abend seine Uraufführung in der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg spielt live. Ebenfalls heute eröffnet im Filmmuseum in Berlin die Sonderausstellung "Berlin - Sinfonien einer Großstadt", die bis zum 30. Juni läuft. Die Schau will nach den Worten der Macher die "Parallelen und Gegensätze beider Filme erfahrbar machen".


 
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Links
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. > http://www.swr.de/sinfonie/index/index.html
Ausführliche Informationen des SWR zum Film
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