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Das BLAUMEER (aus: Einkehrtag)

für Soli, großes Orchester und Live-Elektronik


Musik: Helmut Oehring

Text: Georg Philipp Schmidt von Lübeck & Helmut Oehring

unter Verwendung der Komposition von Fanz Schubert „Der Wanderer“ D.489 / Op.4-1

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Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Leitung: Martyn Brabbins

Sopranist: Arno Raunig

Trompete solo: William Forman

E-Gitarre solo: Jörg Wilkendorf


Surround-Sound Konzeption und Produktion: Torsten Ottersberg / GOGH s.m.p.


Uraufführung: 11.Juli 2003, Herkulessaal der Residenz

Kompositionsauftrag des Bayerischen Rundfunks / musica viva

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bei Fragen bitte Kontakt:
Helmut Oehring
Tel: 030 4419395 / 0172 9001441

www.helmutoehring.de
oehring@snafu.de


Solisten und Orchester Besetzung

Sopranist (männlich)

Solo Trompete in C

Solo E-Gitarre (auch Konzertgitarre)

1 Piccolo

2 Flöten

2 Oboen

1 Englisch Horn in F

2 Klarinetten in B

2 Baßklarinetten in B

3 Fagotte

2 Kontrafagotte

4 Trompeten in B

1 Flügelhorn in F

4 Hörner in F

2 Wagnertuben in F

3 Posaunen

1 Kontrabaßposaune

1 Tuba

3 Schlagzeuger

Schlgz. 1

Vibraphon / Bassmarimba (5 Oktaven) / Gongs / gr. Tr. / kl. Tr. /

HiHat / TomToms (2) / kl. Bongo (2) / Glaspendel

3 Becken / 1 chin. Becken / TamTam / Crashbecken /Kuhgl. / Stahlblock / Reis / Plastiktüte

Schlgz. 2

Marimbaphon / chin.Opern Gong

HiHat / Röhrengl. / Gongs / Glaspendel

gr. Tr. / kl. Tr. / TomToms (2) / 3 Becken / 1 chin. Becken /

TamTam / Crashbecken / Kuhgl. / Luftballon / Plastiktüte

Schlgz. 3

Vibraphone / Röhrengl./ Plattenglocken / Glockenspiel / Glaspendel

HiHat / gr. Tr. / kl. Tr. / TomToms (2) / 3 Becken / TamTam

Crashbecken / Kuhgl. / Stahlplatte / Wassergong / Luftballon / Plastiktüte

Harfe

Klavier (auch Celesta)

14 Violinen I

12 Violinen II

10 Violen

8 Violoncelli

6 Kontrabässe

Die Paritur ist in C notiert.

Dauer voraussichtlich ca 28 – 30 min

Piccolo und Celesta klingen 1 Oktave höher; Konzertgitarre,

Kontrafagotte, Kontrabässe klingen 1 Oktave tiefer,

E-Gitarre klingt 2 Oktaven tiefer als notiert.


Vorzeichen gelten –in der Regel- für den jeweiligen Takt.

Ausführungshinweise direkt in der Partitur.


Trompeten benötigen Harmon Dämpfer ohne Steckrohr und Holzdämpfer.

Hörner+Posaunen benötigen Metall- und Holzdämpfer


Schlagzeuger benötigen Plastiktüten (zart&fein ähnlich vom Gemüseladen), sowie Reis (auf Fellinstrument) und 2 Luftballons.

Die Kuhglocken sind mit Stoff ausgestopft – secco Klang.

Einige der kurz klingenden Becken müßen getapet werden, um einen

extrem kurzen secco-Klang zu erhalten

ohne mit der l.H. nachdämpfen zu müßen.


Alle Streicher benötigen Plektrum oder Telefonkarte o.ä.





Zur Aufstellung und Beleuchtung der Solisten:

Die drei Solisten sollten auf einer durch flache Podesterie aus dem Orchester herausgehobenen Insel stehen.Anempfohlen ist eine durchgängig weiße Garderobe der drei Solisten.
Bereits beim Auftritt der Orchestermusiker sollte der Saal so weit als möglich abgedunkelt und der Orchesterraum in einen mildes tageslichtähnliches Blaulicht getaucht werden.

Der Dirigent und die Solisten werden durch Lichtinseln herausgehoben.

Die gesamte Aufführung findet in diesem Licht statt.



Zur Audiotechnik

Das Orchester:

wird mit Ausnahme der Streicher in Gruppen mikrofoniert. Eine Einzelabnahme der Streicher ist aus kompositions- und klangspezifischen Gründen unumgänglich. Diese erfolgt per Clip/ Ansteckmikrofonen mittels eines Instrumente und Personal schonenden und

effektiven Verfahrens. Die Streichergruppen und die anderen Instrumentengruppen werden in mehreren Submixes zusammengefaßt und liegen am Tonregiepult (FOH) als 2 kanalige Summen an.

Surround - Zuspiele, Atmosphären und Samples für Einspielungen bei der Aufführung liegen im Format RSP Circle Surround encoded

(nondiskret 5..2.5) vor.


Die Solisten:

Sopranist (Abnahme per Nackenbügel Headsetmikrofon),

Solo E- Gitarrist (auch Konzertgitarre) (Line-Abnahme seines Instrumenten- und Effektmixes) und Solo Trompeter ( Abnahme per Miniatur-Ansteckmikrofones mit Schwanenhals und Nackenbügel Headsetmikrofon und Effektmikrofon auf Stativ) verwenden je einen aktiven Fullrange-Monitor zur eigenen Orientierung. Jeder dieser Monitore wird durch ein kleines Mischpult (z.B. Mackie Series) angesteuert, so daß eine individuelle Volumenkontrolle möglich ist. Mit diesen Mixern erstellen Gitarrist und Trompeter ihren eigenen Effekt- und Instrumenten-Submix, (die Verstärkung der Konzertgitarre erfolgt mittels geeigneter, rückkopplungs-

sicherer Mikrofone oder Abnehmer ebenfalls über eines dieser Pulte. Der Solo Trompeter kontrolliert mittels Bewegung und Abstand seines Instrumentes zum Dimension Beam (Infrarot-Midicontroller) die Tonhöhe seines Effektsignals.

Der Dirigent: verfügt ebenfalls über einen kleinen Monitor mit eigener Volumenkontrolle; die für ihn wichtigen und nötigen Signale werden am Tonregiepult zusammengestellt.

Die Beschallung:

umfaßt in Konzertsälen 3 Frontstacks (L-C-R) mit je einem Sub für L und R und 2 Surroundstacks (Ls-Rs) ohne Subs.

In Konzerthäusern mit Empore oder Rängen ohne Trennwände erfolgt die Übertragung der Surroundkanäle auf den Rängen mittels horizontal-breitstrahlender Tops auf Stativen.

Bei größeren Aufführungsorten ohne ausreichende Eigenakustik, Open Air oder Zeltaufführungen und großen Auditorien werden 5 gleichwertige Stacks L-C-R-Ls-Rs und abhängig vom Grundriss einige Surround-side-fill Stacks benötigt.

Das Monitoring:

umfaßt möglichst aktive Monitorboxen, der Monitormix erfolgt über 4-6 Aux-Wege vom FOH-Pult aus. In der Signalbearbeitung kommen Kompressoren, Transient-Designer und hochqualitative Hallgeräte, sowie nach Beschaffenheit des Aufbaus mehrere Stereo-Line-Delays zum Einsatz.

In Konzertsälen mit ausreichender Eigenakustik werden im Surroundfeld nur die Zuspiele, Atmos und Samples ausgespielt, die Verstärkung des Orchesters beschränkt sich auf die L-C-R Front.

In allen anderen Fällen kommt die Surround-Panning Hardware Circle Surround 5.2.5. oder ein anderes diskret-aufgebautes und adäquates System zum Einsatz.

Die Solisten werden mit Hilfe der Surround-Panning Hardware Circle Surround 5.2.5. an dynamisch geeigneten Stellen in das Surroundfeld gepannt, so vermischen sich ihre Signale mit denen der vorproduzierten Surroundzuspiele auf optimale Weise.


Eine Rundfunkaufnahme oder Produktion dieses Stückes beinhaltet wegen der oft widerstrebenden (technischen) Interessen zwischen Live-aufführung/ Beschallung und Aufzeichnung/ Sendung einen umfangreichen Bedarf an Absprachen/Koordinierungen und Festlegungen

Hinsichtlich der Aufnahmetechnologie und ihres Zusammenhanges mit der zum Einsatz kommenden Surroundtechnik besteht bei fehlender Abstimmung darüber immer die Gefahr, eines das Werk verzerrt darstellenden Resultates .

Dies ist verständlich da in die Aufführung folgende Komponeneten einfließen:

akustischer Klang des Orchesters/ verstärkter Klang des Orchesters/ Raumklang/ elektroakustisch verstärkte Solisten/

liveelektronische Verfremdung der Solisten/ elektroakustische Verstärkung von Zuspielungen

(Surroundbeschallung von Orchester u. Solisten / Surroundbeschallung/ Decodierung der Live-Elektronik und der Zuspieungen)


GOGH surround music production betreut Audioproduktionen zeitgenössischer Musik und ist spezialisiert auf Konzeption und Realisierung von Surroundproduktionen und Surround-Liveproduktionen.

GOGH surround music production GmbH –

c/o t.ottersberg tel: 004930 671 5899 mobil: 0173 981 8255

mail: gogh-smp@snafu.de

www.goghsurround.de

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  go to top Last update: 12 June 2003